Der Knoten ist geplatzt - furioser Heimsieg gegen den Spitzenreiter

SV Kist - SV Altfeld II   3 : 1

Tore: 1:0 Benedikt Beck (13.), 2:0 Eigentor (18.), 3:0 Maximilian Wirth (27.), 3:1 (86.)

Zuschauer: mind. 50

 

Spielbericht folgt!

Knappe, unglückliche Niederlage beim Tabellenzweiten

SV Bischbrunn - SV Kist   0 : 2

Tore: 1:0 (42.), 2:0 (65.), 2:1 Benedikt Beck (79.)

Zuschauer: 50

 

Bei einer Temperatur von drei Grad und Regen ging es in den Spessart nach Bischbrunn. Hier wollte man de Negativserie der letzten Wochen endlich beenden. Und so ging die Mannschaft des SV 46 Kist auch in das Spiel, zeigte Wille und Kampf. Bereits in der zweiten Minute hätten wir durch Benedikt Beck eigentlich in Führung gehen müssen, der alleine und ungestört auf den Keeper zukommt, sich aber nicht selbst belohnt, da er zu lange zögert und schließlich den Ball neben das Tor schiebt. Das Spiel blieb über lange Stecken insgesamt recht ausgeglichen, mit vereinzelten Torchancen auf beiden Seiten. Kurz vor der Halbzeit dann die Ernüchterung, das 1:0 für den SV Bischbrunn. Vorausgegangen war ein langer, aber eigentlich ungefährlicher Ball an die Kister Strafraumgrenze, den unser Keeper eigentlich einfach hätte abfangen können, es aber zu Unstimmigkeiten kam und Matthias daraufhin lieber per Kopf klären wollte. Der Ball landete aber unglücklich vor den Füßen von Luca Nigler, der ihn nur noch über die Linie schieben musste. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel ebenfalls zunächst relativ ausgeglichen, beide Seiten konnten zwar vereinzelt Akzente nach vorne setzen, blieben aber im Abschluss zu ungefährlich. Wie im Training geübt, wollten wir anstatt immer den langen Weg nach vorne zu suchen, durch kurze Pässe von hinten heraus unser Spiel aufbauen. Lars bekam den Ball und wollte unseren Keeper beim Aufbauspiel mitnehmen. Pass nach hinten war jedoch viel zu leicht und so verhungerte der Ball mehr oder weniger in einer Pfütze und der Bischbrunner Stürmer bedankt sich und schließt eiskalt zum 2:0 ab. Doch noch hatte man den Willen und 25 Minuten Zeit die Partie zu drehen. Jetzt schafften es die Kister durch lange Bälle nach vorne die Bischbrunner Abwehr immer mehr unter Druck zu setzen und holte so schließlich einen Freistoß an der Strafraumgrenze heraus. Die anschließende Flanke wollte der gegnerische Keeper wegfausten, verpasste den Ball aber und so konnten wir per Kopf das eigentliche 2:1 erzielen. Der Ball wurde jedoch einen Meter hinter der Torlinie von einem Abwehrspieler der Heimmannschaft geklärt. Alle Zuschauer und sogar der Vorstand des SV Bischbrunn gaben zu, dass der Ball klar hinter der Linie war, der Schiedsrichter konnte wahrscheinlich durch seine, vom Regen durchnässte Brille, nicht mehr richtig sehen und so blieb es beim 2:0. Jetzt waren wir natürlich sauer und wollten umso mehr den Anschlusstreffer, schafften diesen auch nach einer herrlichen Hereingabe von Maxi Wirth auf Benedikt Beck, der schließlich eiskalt den Ball im Tor versenkte. Trotz hartem Kampf und heißer Schlussphase konnten wir den Ausgleichtreffer nicht mehr erzielen und so blieb es beim 2:1 Endstand.

Auswärtsniederlage wegen mangelhafter Chancenverwertung nach ordentlicher ersten Hälfte

TSV Homburg II - SV Kist   2 : 0

Tore: 1:0 (63.), 2:0 (89.)

Zuschauer: 40

Verdiente Heimniederlage nach schwacher Leistung

SV Kist - FSV Holzkirchhausen/Neubrunn II   0 : 2

Tore: 0:1 (21.), 0:2 (72.)

Besondere Vorkommnisse: Julian Hess scheitert mit Elfmeter am gegnerischen Torwart (75.), gelb-rote Karte für Maximilian Wirth (91.)

Zuschauer: 56

Unentschieden mit Seltenheitswert in Erlenbach

SV Germania Erlenbach II - SV Kist   0 : 0

Tore: keine

Zuschauer: 40

 

Am neunten Spieltag der aktuellen Saison war der SV Kist zu Gast bei der zweiten Mannschaft der Germania aus Erlenbach, welche die letzten drei Spiele allesamt für sich entscheiden konnte. Trotzdem wollten die Rot-Weißen unbedingt etwas Zählbares mitnehmen.

Schon kurz nach Spielbeginn wurde klar, dass dieses Ziel nicht ohne Weiteres zu erreichen sein wird, denn bereits in der Anfangsphase konnte die Heimelf zwei gute Chancen für sich verbuchen, die allerdings ohne Konsequenz blieben.

Nach und nach kam dann auch der SVK immer besser ins Spiel - auf dem guten Rasen in Erlenbach teils mit einem ordentlichen Spielaufbau aus der Defensive heraus, dabei teils aber auch noch mit erheblichen Schwierigkeiten. Da die sich gelegentlich ergebenden Chancen der Rot-Weißen nicht genutzt wurden und aus einer strittigen Entscheidung am Rande des Erlenbacher Sechzehners nach einem Foul an Stefan Lingstädt auf Freistoß statt Elfmeter entschieden wurde, ging es torlos in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt gelang es dem SVK dann eine für einen Auswärtsauftritt sehr zufriedenstellende Leistung abzurufen: man konnte dominant und mit mehr eigenen Spielanteilen auftreten und ließ den Gegner praktisch zu gar keiner guten Möglichkeit auf ein Tor kommen.

Selbst wurden wie in eigentlich jedem Spiel der aktuellen Saison wieder einige gute Torchancen erarbeitet, beispielsweise durch Leonid Mitev, der nach einem genauen langen Ball von Jan Bichler alleine auf den Keeper der Heimelf zustürmen konnte und so die Möglichkeit zu seinem ersten Treffer der Saison hatte. Auch Julian Heß nach schönem Zuspiel durch Maxi Wirth und Benedikt Beck nach einem Sololauf hätten durchaus für eine Veränderung des Spielstandes sorgen können.

So bleibt das größte Manko, da auch noch weitere Möglichkeiten nicht den Weg ins Tor finden konnten, die Chancenverwertung nach der Pause.

Unterm Strich steht also ein 0:0 - ein Ergebnis mit absoluten Seltenheitswert für die Rot-Weißen - mit dem die Heimmannschaft gerade auch aufgrund der zweiten Halbzeit besser leben kann als die Gäste aus Kist. Einzig für die Kister Verteidigung um den in den letzten Wochen starken Torhüter Dennis Dorst ist es überaus positiv, dass man endlich mal zu null spielen konnte. 

Endlich wieder ein Dreier - Heimsieg gegen Greußenheim II/ Hettstadt II

SV Kist - SV Greußenheim II/ SG Hettstadt II   2 : 1

Tore: 1:0 Marcel Weppert (26.), 2:0 Jan Bichler (50.), 2:1 (79.)

Zuschauer: mind. 40

 

Nach zuletzt drei ärgerlichen Punkteteilungen in Folge war das große Ziel des SV Kist wieder einmal drei Punkte einzufahren, um den Abstand an die oberen Plätze in der Tabelle nicht noch weiter anwachsen zu lassen.

Dabei gelang der Start in das Spiel der Heimelf gegen die aus zwei zweiten Mannschaften bestehende Spielgemeinschaft, welche somit als Außenseiter in das Duell ging, wirklich gut und bereits in den ersten Minuten konnten sich die Rot-Weißen durch einen dominanten Auftritt auch einige gute Chancen erspielen, welche allerdings nicht genutzt wurden.

Allerdings flachte das Spiel nach der Anfangsphase etwas ab, aber der aufmerksame Marcel Weppert nutzte in der 26. Minute einen Patzer des gegnerischen Torhüters aus, der einen eigentlich harmlosen Freistoß nach vorne fallen ließ und schob den Abstauber zur Führung ein.

Bis zur Halbzeit kamen die Gäste dann immer stärker mit ins Spiel und konnten sich auch ein paar Gelegenheiten erarbeiten, da es der Heimelf nach ihrer Führung nicht gelang, den Auftritt so souverän wie in der Anfangsphase fortzuführen.

Zu erwähnen ist jedoch, dass der SV Kist in der 36. Minute eigentlich das 2:0 erzielt hat, da sich der Ball knapp hinter der Linie befand. Allerdings konnte der ansonsten solide und konsequente Schiedsrichter das nicht erkennen und auch die hundertprozentige Nachschusschance durch Elias Breitner wurde nicht im Netz untergebracht. So ging es mit einer verdienten, aber knappen 1:0 Führung in die Pause.

Bereits fünf Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte konnte der SV Kist diese Führung durch einen scharfen Schuss von Jan Bichler aus knapp 16 Metern ausbauen, nachdem Stefan Lingstädt den Ball zuvor gut behaupten und nach innen bringen konnte.

Normalerweise hätte die Heimmannschaft diesen Schwung auch mitnehmen und weitere Möglichkeiten wie Konterchancen in den folgenden Minuten verwerten müssen, um das Spiel zu entscheiden. Allerdings blieb das aus, weshalb die Gäste nicht aufsteckten und ihre mögliche Chance, doch noch Punkte gegen die in den letzten Spielen nach Führung schwächelnde Heimmannschaft zu erzielen, witterten. So konnte sich die SG auch einige Torchancen erarbeiten, die allerdings vom an diesem Sonntagnachmittag stark aufgelegten Dennis Dorst im Tor der Kister vereitelt wurden.

In der 79. Minute passierte es dann doch: nach einem auf einen verlorenen Ball des Innenverteidigers folgenden Fouls wurde der resultierende Freistoß für die Gäste schnell kurz ausgeführt, wodurch die Unordnung in der Kister Verteidigung ausgenutzt und somit der Anschlusstreffer erzielt wurde.

So waren die letzten Minuten dieses Spiels nochmal sehr spannend, obwohl es sich die Heimelf doch sehr viel leichter hätte machen können, doch letztendlich konnte Dennis Dorst auch die letzten Ausgleichsmöglichkeiten der Gäste festhalten und der SV Kist somit den erhofften Sieg einfahren.

Abschließend lässt sich sagen, dass dieser Sieg dem Team sicherlich gut tut und so hoffentlich etwas Druck von der Mannschaft abfällt, um die nächsten Spiele wieder befreiter angehen zu können. Allerdings müssen sich die Konzentration in der Defensivarbeit über 90 Minuten und vor allem die Chancenverwertung in Zukunft noch stark verbessern! 

Punkteteilung im Auswärtsspiel beim FV Helmstadt II

FV Helmstadt II - SV Kist   1 : 1 

Tore: 0:1 Elias Breitner (34.), 1:1 (88.)

Zuschauer: 50

 

Nach zwei Unentschieden in Folge wollte der SV Kist in Helmstadt im ersten 13:00-Spiel dieser Saison endlich wieder einmal drei Zähler einfahren, um den Anschluss nach oben in der Tabelle nicht zu verpassen.

In der ersten Halbzeit gelang den Rot-Weißen auch ein ordentliches Spiel, welches durch den Premierentreffer von Neuzugang Elias Breitner in seinem ersten Spiel für Kist auch mit einer 1:0 Führung in die Pause ging.

In der zweiten Hälfte konnten die Hausherren das Ruder aber stärker an sich reißen, während der SV Kist die Führung verteidigen und vereinzelt Akzente nach vorne setzen wollte, die allerdings nicht gut ausgespielt wurden. 

Kurz vor Schluss gelang der Heimmannschaft letztendlich durch einen Konter der Ausgleichstreffer, weshalb es sich für die Kister eher wie zwei verlorene Punkte statt einem gewonnenen Punkt anfühlt und somit das dritte unglückliche Unentschieden in Serie zu Buche steht. 

Unentschieden gegen die TSG Waldbüttelbrunn/ TG Höchberg III

SV Kist - TSG Waldbüttelbrunn/ TG Höchberg III   1 : 1

Tore: 1:0 Stefan Lingstädt (76., Elfmeter), 1:1 (87.)

Zuschauer: 80

 

Nach der miserablen Leistung in Reichenberg wollten wir am 6ten Spieltag der Saison alles wieder gut machen. Das Spiel war auf beiden Seiten vor allem durch viel Disziplin und taktisches Verhalten geprägt. Vor allem unsere Abwehr zeigte starken Zusammenhalt gegen die Spitzenstürmer aus der Spielgemeinschaft Waldbüttelbrunn/Höchberg und ließ hinten wenig zu. So gut wie wir hinten standen, konnten leider nach vorne auch wenig Akzente setzen und es blieb beim 0:0 zur Halbzeit. Insgesamt bleib das Spiel nach der Halbzeit, wie zu erwarten, ausgeglichen, es konnten auf beiden Seiten nur wenige Chancen herausgespielt werden. Nach einem umstrittenen Elfmeter in der 76. Minute konnte der zwei Minuten zuvor eingewechselte Stefan Lingstädt den 1:0 Führungstreffer erzielen. Danach blieb das Spiel auf einem guten Niveau, der Wille zum Sieg war auf beiden Seiten vorhanden. Aus dem Spiel heraus ließen wir der Spielgemeinschaft wenig Platz und konnten so lange die Führung halten. In der 87. Minute jedoch, konnten wir einen Eckball, der eigentlich schon weggeköpft war, nicht klären und erhielten so den späten Ausgleichstreffer zum 1:1 Endstand.

Unnötiges Unentschieden im Nachholspiel in Reichenberg

TSV Reichenberg II/ TSV Kleinrinderfeld II - SV Kist  2 : 2 

Tore: 0:1 David Hedtstück (10.), 1:1 (23.), 1:2 Matthias Terhaar (40.), 2:2 (90., Elfmeter)

Zuschauer: 50

 

Im Nachholspiel zum dritten Spieltag der Saison ging es zum Tabellenletzten nach Reichenberg. Zunächst konnte man auf ein gutes Spiel hoffen, da wir uns zum ersten Mal mit einem frühen Tor in der zehnten Minute zum 1:0 belohnten, danach allerdings ging es stetig bergab. Es fehlte der Spielfluss, die Konzentration und einfach der Wille zum Sieg. In der 23. Minute konnte die Spielgemeinschaft aus Reichenberg/Kleinrinderfeld dann zum 1:1 ausgleichen. Trotz miserabler Leistung konnte die Mannschaft  aus Kist vor der Halbzeit noch mit einem 2:1 davon ziehen. Nach der Halbzeit ging es genauso schlecht weiter wie davor. Die Pässe waren zu ungenau, die Kraft fehlte um die wichtigen Wege zu gehen und der Platz, welchen man als den schlechtesten Platz im Umkreis bezeichnen kann, trug auch nicht gerade zu einem guten Spiel bei. Das schlimmste Übel war jedoch Heinrich Keller, der Schiedsrichter dieser Partie, den ich hier bewusst nenne. Noch nie zuvor habe ich eine so schlechte Leistung des „Unparteiischen“ gesehen, den man in diesem Spiel nicht wirklich als unparteiisch bezeichnen kann. Zwei Tätigkeiten, die man mindestens mit Gelb bewerten sollte, eines Spielers aus Kleinrinderfeld blieben ungestraft und auch die Blutgrätsche als letzter Mann in der 85ten Minute gegen Benedikt Beck von demselben Spieler blieben ohne Karte. Nicht mal nach einem offensichtlichem Foul gegen unseren Coach im Strafraum gab er den Elfmeter, obwohl Herr Keller sogar selbst gesagt hat, dass man diesen eigentlich geben müsse, er aber grade einfach nicht wollte. Da bleibt die Frage, wofür wir solche Schiedsrichter überhaupt brauchen. Das einzige, was der Schiedsrichter pfiff, waren wenn man „Abseits“ oder andere Aussagen während dem Spiel rief. Solche Aussagen bestrafte er dann direkt mit einem Freistoß oder einer gelben Karte, nur auf unserer Seite wohlgemerkt. So kam es, dass unser Keeper DeDo nach einem langen Pass „Abseits“ rief und der Schiedsrichter daraufhin direkt die Gelbe Karte zückte, welche aus Faulheit des Schiedsrichters nicht mal im Spielbericht auftaucht, und auf indirekten Freistoß an unserem 5 Meter Raum zeigte. Nach ausgeführtem Freistoß, prallte der Ball aus kurzer Entfernung an die Hand von Manuel Schlichting und der Schiedsrichter zeigte auf Elfmeter, welcher zum 2:2 Endstand verwandelt wurde. Für mich war jedoch der Höhepunkt dieses Spieltags, dass Herr Keller auf nachfrage ob er denn bestochen wurde mit den Worten „Ja, ich habe 50€ vor dem Spiel bekommen“ reagierte. Solche Schiedsrichter, sind, verzeiht mir meine Worte, eine Schande für den Fußball! Trotz der schlechten Leistung des Schiedsrichters, war unsere Leistung nicht besser und wir sollten auch daran arbeiten, den Schiedsrichter zu ignorieren und uns auf uns selber konzentrieren.

Keine Chance in Zell

FC Zell - SV Kist  4 : 1 

Tore: 1:0 (15.), 2:0 (51.), 3:0 (71.), 3:1 Maximilian Wirth (85.), 4:1 (86.)

Zuschauer: 78

 

Im vierten Spiel der Saison zeigte die Mannschaft bei der 4-1 Niederlage in Zell eine enttäuschende Leistung. Nach dem souveränen 6-1 Sieg im Nachbarschaftsderby gegen Waldbrunn konnte man sich eigentlich ein gutes Spiel gegen den Mitabsteiger Zell erhoffen, die erwartete Leistung und Euphorie blieb jedoch aus. So zeigte die Mannschaft ein enttäuschendes Spiel und verlor 4-1 gegen den zurzeit auf Platz zwei stehenden FC Zell. Das einzig Positive an diesem Spiel war die Anfangsphase, in der wir uns direkt zwei Chancen herausspielen konnten, aber im Abschluss zu inkonsequent waren. So kassierten wir schon früh, in der 15. Minute, den Gegentreffer und ließen die Köpfe hängen. Danach ging es nur noch bergab. Kein Zweikampfverhalten, kein Einsatz, kein Teamgeist. Auch nach der Pause konnten wir uns nicht mehr aufraffen und so wurden wir von Zell dominiert und haben das Spiel am Ende verdient verloren. Nach dieser schwachen Leistung ist die Mannschaft gefordert eine Reaktion zu zeigen um selbstbewusst in die nächsten Spiele gegen Reichenberg und Waldbüttelbrunn zu gehen und zwei Pflichtsiege einzufahren.

Deutlicher Sieg im kleinen Derby

SV Kist - SV Waldbrunn II   6 : 1 

Tore: 1:0 David Hedtstück (14.), 1:1 (33.), 2:1 Florian Streit (57., Elfmeter), 3:1 Max Gerhard (64.), 4:1 David Hedtstück (69.), 5:1 Benedikt Beck (90.), 6:1 Jan Bichler (91.)

Zuschauer: 60

 

Im zweiten Heimspiel der Saison konnten die Rot-Weißen nach einem spiellosen Wochenende an den guten Heimauftritt des vergangenen Spiels anknüpfen und die zweite Mannschaft des SV Waldbrunn souverän ohne Punkte wieder nach Hause schicken.

Erstes Heimspiel - erster Sieg

SV Kist - SV Trennfeld   2 : 1 

Tore: 1:0 Max Gerhard (34.), 1:1 (57.), 2:1 Maximilian Wirth (80.)

Zuschauer: mind. 25

 

Das erste Heimspiel der Saison bestritten wir gegen den SV Trennfeld, der sein erstes Spiel mit 3:2 gegen Homburg gewonnen hat und mit breiter Brust an den Waldsportplatz kam. Von Anfang an war das Spiel durch viel Emotionen und Kampf geprägt. In der Anfangsphase konnten wir die Trennfelder gut unter Druck setzen und Spielbestimmend agieren und hätten hier schon durch einige Chancen in Führung gehen können. Trennfeld kam dann besser ins Spiel, spielte sich selbst auch einige Großchancen heraus, blieb aber im Abschluss, wie wir, zu inkonsequent und so blieb es zunächst beim Null zu Null. In der 34. Minute konnte sich dann unser Trainer David hervorragend durchsetzen, stand allein vorm Keeper, behielt aber die Nerven und passte quer zu Max Gerhard, der den Ball nur noch ins leere Tor einschob. Nach der Halbzeit ging es genauso ruppig weiter. Viele Fouls mit vielen verbalen Auseinandersetzungen prägten das Spiel. Doch trotzdem waren wir die Spielbestimmende Mannschaft, ließen hinten nichts zu, hätten vorne noch zwei Tore schießen können. Trennfeld war nur bei Standards gefährlich und verwandelte so auch das 1:1 nach einem Eckstoß. Doch der Ausgleich entmutigte uns keineswegs, wir wollten jetzt nur noch unbedingter das zweite Tor und die Mannschaft kämpfte gemeinsam um jeden Ball. In dieser Phase konnten wir uns mehrere Großchancen herausspielen, mit denen wir das Spiel hätten entscheiden können, blieben beim Abschluss aber nicht konsequent genug und somit blieb es zunächst beim 1:1. Trennfeld konnte in dieser Phase nur noch mit Fouls antworten. In der 80ten Minute sah dann die Nummer 8 von Trennfeld zurecht die Gelb-Rote Karte wegen ständigen Fouls, verbalen Attacken und Meckern gegen den Schiedsrichter. Den anschließenden Freistoß, 20 Meter vor der Torlinie verwandelte Maxi Wirth traumhaft in den Winkel und erhöhte somit auf den 2:1 Endstand. Großes Lob an die Mannschaft die in diesem Spiel souverän zusammengehalten hat und jeder für jeden gekämpft hat. Am Ende ist der einzige Makel des Spiels die Chancenverwertung.

Niederlage am ersten Spieltag in Oberndorf

DJK Oberndorf - SV Kist   2 : 0 

Tore: 1:0 (47.), 2:0 (75.)

Zuschauer: 50

 

Zum Auftakt der Saison waren wir zu Gast bei der DJK Oberndorf, einem Aufstiegsfavoriten, und wollten hier natürlich unsere ersten Punkte sammeln. Trotz einiger Ausfälle, konnten wir mit 14 Mann anreisen. Wie geplant setzen wir Oberndorf beim Aufbauspiel unter Druck, damit diese nur lange Bälle nach vorne schlagen können, die wir wiederum gut abgefangen haben. Doch waren wir in Ball besitz, war unser Aufbauspiel zu hektisch, viele Pässe wurden zu ungenau gespielt und wir konnten uns bis auf vereinzelte Aktionen keine guten Chancen herausspielen. Bis zur Halbzeit war das Spiel relativ ausgeglichen, wir konnten hinten die Null halten. Unverändert gingen wir in die zweite Halbzeit. Wieder störten wir Oberndorf beim Aufbauspiel, der lange Ball kam nach vorne. Diesmal waren wir aber nicht aufmerksam genug, konnten den Ball nicht klären und der Oberndorfer Spieler schaffte es in unseren Strafraum, wo er einen umstrittenen Elfmeter provozierte. In der 47. Minute gingen die Oberndorfer somit in Führung. Danach wurden wir immer hektischer, die Pässe wurden noch ungenauer gespielt und wir kamen nicht mehr ins Spiel. So konnten die Oberndorfer ihr Spiel aufziehen und bekamen immer mehr Freiräume. In der 75. Minute erhöhten sie dann nach bereits zwei vergebenen Großchancen auf das 2:0. Trotz der Einwechslung unseres Stoßstürmers Adde und der Umstellung hinten auf eine 3er Kette, konnten wir nach vorne nichts mehr erreichen. Insgesamt müssen wir an unserem Pass- und Aufbauspiel arbeiten, dann bin ich mir sicher, dass wir nach vorne auch mehr erreichen werden.

Silberne Raute für den SV Kist

Auf dem Bild von links nach rechts: Bürgermeister Volker Faulhaber, Alex Kiesel, Gerhard Beck, Steffen Sachs, Oskar Michel,

Ehrenamtsbeauftragter Ludwig Bauer, Jugendleiter Christos Papadopoulos, Alfred Scheder und René Schneider.  Foto: Hubert Weisensel

Viele aktive und passive Sportler waren der Einladung des SV Kist zur Weihnachtsfeier ins Sportheim am Waldsportplatz gefolgt. Gerhard Beck begrüßte für die „Säule Sport Aktiv“ die Gäste, u.a. Bürgermeister Volker Faulhaber,  Vanessa Wittke für den Hauptverein und den langjährigen Vorstand und Abteilungsleiter Gerhard Wirth, der vor zwei Wochen für seine über 60jährige Vereinsarbeit mit der höchsten Ehrung des Deutschen Fußball-Bundes für Vereinsarbeiter ausgezeichnet wurde, und den DFB-Kreisehrenamtsbeauftragten im Fußballkreis Würzburg, Ludwig Bauer. Im Jahresrückblick berichtet Gerhard Beck auch, das man die Arbeit im Verein auf sechs Säulen verteilt hat. Nach einem Weihnachtslied der Kister Musikanten überreichte der Ehrenamtsbeauftragte Ludwig Bauer dem SV 46 Kist zum 2. Mal die Silberne Raute mit den Worten: „Es ist für mich eine große Freude und Ehre anlässlich der Weihnachtsfeier dem SV 46 Kist zum 2. Male die Silberne Raute überreichen zu dürfen.“ Nach den Statuten der Raute winkt im nächsten Jahr als Höhepunkt die Goldene Raute, die höchste Auszeichnung des Verbandes für Fußballvereine. Ludwig Bauer weiter: Bei der Silbernen Raute zählt nicht die Spielklasse oder ein Tabellenplatz. Der SV 46 Kistbekommt diese Auszeichnung, weil er sich erfolgreich darum beworben hat und mit dieser Auszeichnung würdigt der Verband die erneuten Leistungen des Vereines in den Bereichen Ehrenamt, Jugendarbeit, Breitensport und Präventation. Mit diesem Gütesiegel bestätigt der Verband dem SV 46 Kist, dass er die Anforderungen eines modernen Vereins seit Jahren mehr als erfüllt. Der sehr gut aufgestellte SV 46 Kist mit seiner soliden Vereinsführung hat mit seiner Arbeit diese heutige Auszeichnung mehr als verdient.

Zum Schluss seiner Rede sagte er zu Bürgermeister Volker Faulhaber: „Herr Bürgermeister, sie und alle Kister Bürger dürfen stolz sein auf die Leistungen und das Engagement beim Sportverein Kist. Der Sportverein Kist ist heute ein „ausgezeichneter“ Verein.

Der SV Kist strebt nach Fairness

aus der Mainpost-Ausgabe vom 19.09.2017

„Rot-Weiß – unsere Farben – unser Verein“. So lautet die neue Parole des SV Kist. In diesem Verein – auch das ist neu – soll es von jetzt an vor allem fair zugehen. Zumindest, wenn es nach dem sportlichen Leiter Gerhard Beck und seinen Unterstützern Oskar Michel, Michael Baunach und Wolfram Krapf geht. Kaum ins Amt gewählt, haben sie Leitlinien erarbeitet. Eine davon lautet: „Sportliches und faires Verhalten wird von den Funktionären, Trainern und Mannschaftsbetreuern vorgelebt und ebenso von den Spielern verlangt.“ Auf keinen Fall will man, wie in der vergangenen Saison, wieder Letzter in der Fairnesstabelle sein.

Da trifft es Beck hart („Ich predige jetzt seit zehn Wochen Fairness“), dass es am vergangenen Wochenende in der Kreisklasse-Partie gegen den SV Waldbrunn zu einer unschönen Begebenheit kam, die für den Kister Spieler Nasir Alispahic mit einem Platzverweis endete. Der 20-jährige Bosnier hatte, nachdem er gefoult worden war, seinen Gegner angespuckt. „Das war natürlich total daneben, da gibt es keine Entschuldigung dafür. Wir müssen daran arbeiten, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt“, sagt Beck, der jedoch nicht möchte, dass der Vorfall für den jungen Fußballer, der gegen Waldbrunn sein Pflichtspieldebüt gegeben hat, zum Stigma wird.

"Fußball ist nie gerecht"

„Fußball ist nie gerecht und Fouls gehören dazu. Nasir muss eben lernen, seinen Verstand einzuschalten und sich zu beherrschen.“ Kapitän Andre Scheder, der gegen Waldbrunn in der 38. Minute den Ausgleichstreffer erzielte, ergänzt: „Jeder hat eine zweite Chance verdient.“ Der Rotsünder, der seit drei Jahren in Deutschland lebt und in Würzburg Wirtschaftswissenschaft studiert, ist zerknirscht: „Was passiert ist, tut mir leid. Ich hab mich dafür auch bei meinem Gegenüber entschuldigt.“ Wie lang er für seine Unsportlichkeit gesperrt sein wird, steht noch nicht fest.

Klar ist allerdings, dass er nicht auf dem Platz stehen wird, wenn der SV am Samstag (15.30 Uhr) den TSV Eisingen zum Lokalderby empfängt. In der erwartet hitzigen Stimmung können die Kister zeigen, wie ernst es ihnen mit ihrem Streben nach Disziplin und Fairness ist.

„Die letzten zwei Jahre waren schon krass“, erinnert sich Kapitän Scheder an eine Saison, in der er mit seiner Mannschaft gerade so den Klassenerhalt geschafft hat. Den sportlichen Misserfolg, den permanenten Kampf gegen den Abstieg und den draus resultierenden Frust macht er mitverantwortlich für die Disziplinlosigkeiten.

Durchschnittsalter 22
„Das war schon auffallend hier. Wir haben uns ja permanent selbst geschwächt“, sagt Beck. Die Hoffnung, dass sich in dieser Spielzeit etwas ändern wird, schöpft er nicht nur daraus, dass er seit Wochen Werte predigt, sondern auch aus der Tatsache, dass zwei bis drei Hitzköpfe das Team verlassen haben. Dafür kamen viele junge Talente nach. Inzwischen hat der Kader ein Durchschnittsalter von 22 Jahren, 15 von 18 Spielern stammen aus der eigenen Gemeinde.

„Das Team hat Potenzial. Gerade ihm wollten wir eine Perspektive geben“, sagt Beck und denkt dabei an den Rücktritt des kompletten Vorstandes im Januar. Die Fußballabteilung des SV Kist stand vor dem Aus, bis der 53-Jährige und seine Mitstreiter beschlossen, die Fußballabteilung neu zu strukturieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen. So gab es neben der inhaltlichen Fokussierung auf Disziplin, Fairness, Fitness und sportliche Weiterentwicklung einige organisatorische Veränderungen.

Die Fußballabteilung ruht nun auf sechs Säulen – namentlich „Verwaltung“, „Liegenschaften“, „Veranstaltungen/Bewirtung Sportheim“, „Sport aktiv“, „Jugend“ und „Alte Herren“ – wodurch die Arbeit besser verteilt wird. Das ermöglicht es auch einem großen Teil der alten Vorstandschaft, weiter mitzuwirken. Erste Veränderungen sind für Scheder und seine Kameraden bereits spürbar: „Wir sind im Verein wieder eine Einheit geworden. Die Euphorie ist zurück. Auch im Dorf.“